Biografien

Emre Akal

ist Autor und Regisseur in München. Sein Stück „Ostwind“ wurde 2015 mit dem Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und gastierte an den Münchner Kammerspielen. Nach seinen Stücken „Mutterland ... stille“ und „Frau F hat immer noch Angst“ hat er 2019 sein futuristisches Stück „Nur ihr wisst, ob wir es geschafft haben werden!“ geschrieben und im HochX in München inszeniert. Mit 85 weiteren Künstler*innen gründete er im November 2019 das Ayşe X Staatstheater. Für seinen Beitrag zu „Fassbinder zum 75.“ arbeitet Emre mit seinem Zwillingsbruder Kazim (Mehmet & Kazim, Kissing Cousins) zusammen.

https://emreakal.de/

https://mehmetandkazim.com/

 

Olaf Becker

studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim und Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Es folgte ein mehrjähriges Engagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Währenddessen war Olaf Becker als Sprecher für TV-Dokumentationen und als Programmansager für arte tätig. Seit 2012 lebt er in München und ist dort als Schauspieler, Performer, Autor und (Synchron-) Sprecher tätig. Für Fassbinder zum 75. arbeitet er mit Martin Kindervater zusammen.

https://www.olafbecker.com/

 

Ingrid Caven

ist Schauspielerin und Chanson-Sängerin. Sie spielte in zahlreichen Filmen von Rainer Werner Fassbinders mit (u.a. „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“,„Händler der vier Jahreszeiten). Sie arbeitete mit den Regisseuren Daniel Schmid, Werner Schroeter, Jeanine Meerapfel und Walter Brockmeyer (für „Looping“ erhielt sie 1981 den deutschen Filmpreis in Gold). Mit Kompositionen von Peer Raben und Texten von Fassbinder und Hans-Magnus Enzensberger und in einer legendären Robe von Yves Saint Laurent begann sie ihre Karriere als Sängerin. Ihr Lebensgefährte Jean-Jacques Schuhl schrieb über sie den biografischen Roman „Ingrid Caven“, der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. 2001 wurde Ingrid Caven für ihren Beitrag zur französischen und deutschen Kultur mit dem „Commandeur des arts et des lettres“ ausgezeichnet. Ingrid Caven spielte 2010 die Hauptrolle in dem Musikvideo „Im Zweifel für den Zweifel“ der Hamburger Gruppe Tocotronic. „SUSPIRIA“ von Luca Guadagnino mit Ingrid Caven erhielt 2019 den Robert Altman Award.

http://ingridcaven.info/

Anna McCarthy

studierte an der Kingston University of Art & Design London, der Münchner Akademie der bildenden Künste und an der Glasgow School of Art. Die Projekte der Münchner Künstlerin Anna McCarthy bewegen sich stets zwischen bildenden und darstellenden Künsten, sie entwickelt eigene hybride Kunstformen. 2015 produzierte sie zum Anlass der Fassbindertage den vielgezeigten Film „Fassbinder in Lalaland“ während ihres Künstleraufenthalts in der Villa Aurora, Los Angeles. 2019/20 war sie Gastdozentin an der Münchner Akademie der bildenden Künste.

http://annamccarthy.de/
https://annamccarthy.de/fassbinder.html

Michele Cuciuffo

studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern, war dann als Ensemblemitglied am Burgtheater Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus und bis 2019 am Residenztheater in München zu sehen. Er arbeitete (u.a.) mit den Regisseuren Michael Thalheimer, Herbert Fritsch, Stephan Rottkamp, Dimiter Gotscheff und Martin Kusej. Michele Cuciuffo ist in vielen Fernseh- und Kinofilmproduktionen zu sehen. Er arbeitet heute als freier Film- und Theaterschauspieler. Im Kino war er zuletzt in dem Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ präsent, im Januar 2020 spielte er den Ali in Rainer Werner Fassbinders „Angst essen Seele auf“ am Zentraltheater in München.

https://www.castupload.com/actors/michele-cuciuffo

Traute Hoess

Traute Hoess absolvierte ihre schauspielerische Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Sie war Mitbegründerin des freien Theaterkollektivs „Rote Rübe“ und erhielt ihr erstes festes Engagement am Theater Bremen. Es folgten Engagements in Wuppertal, Basel, München und Köln. 1993 folgte sie dem Ruf von Peter Palitzsch und Heiner Müller an das Berliner Ensemble. Traute Hoess spielt sowohl am Theater, als auch in Kino- und TV-Produktionen. Ihre Filmographie beginnt mit Rainer Werner Fassbinder 1980: Traute Hoess wirkte in „Berlin Alexanderplatz“ und „Lili Marleen“ mit. In Fassbinder zum 75. Traute Hoess spielt die Bademeisterin in Christian Wagners Miniatur „Null komma Null“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Traute_Hoess

Martin Kindervater

studierte deutsche Literatur, Politik und Japanologie ind München, Köln und Tokyo. Nach Hospitanzen und Regieassistenzen in Salzburg, München (Kammerspiele und Residenztheater) und Oberhausen, realisierte Martin Kindervater neben klassischen Dramen und Romanadaptionen auch eigene Projekte in ungewöhnlichen Settings, wie die musikalische Persiflage „Bei lebendigem Leib“ in einem stillgelegten Kino in Oberhausen oder die szenisch-mediale Wohnungsbesichtigung „Der Mieter” in München. Zuletzt waren in seiner Regie „Maria Stuart“ am Theater Freiburg und „Das Missverständnis“ am Schauspiel Wuppertal zu sehen. Anlässlich der Münchner Fassbindertage 2015 produzierte er im Kollektiv „Art Vanderlay“ die szenische Trambahnfahrt „Kreisfahrt in München – Stationen mit und ohne Fassbinder“. Für Fassbinder zum 75. arbeitet er mit Olaf Becker zusammen.

http://www.kindervater.eu/

Annette Paulmann

besuchte die Schauspielschule in Hamburg und war von 1987 bis 2000 am Thalia Theater Hamburg engagiert. Danach ging sie ans Burgtheater Wien und ist seit 2002 festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Annette Paulmann hat (u.a.) mit den Regisseur*innen Andrea Breth, Katharina Thalbach, Robert Wilson, Jürgen Flimm, Joshi Oida, Dimiter Gotscheff, Johan Simons, Andreas Kriegenburg und Luk Perceval zusammengearbeitet. 2010 wurde sie von „Theater heute“ zur Schauspielerin des Jahres gewählt und mit dem 3sat Darstellerpreis ausgezeichnet. Im Juli 2017 wurde sie mit dem „Münchner Theaterpreis 2017“ ausgezeichnet.

Annette Paulmann an den Münchner Kammerspielen

Jovana Reisinger

ist Autorin und Filmemacherin. Sie studierte Drehbuch an der HFF in München. Ihre vierteilige Filmreihe “pretty pretty mad sad” (2016-18) wurde international gezeigt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2017 erschien Ihr Debütroman “Still Halten”. Ihr neuester Film „beauty is life“ (2020) untersucht die Anti-aging Industrie. Für Ihren Beitrag zu „Fassbinder zum 75.“ arbeitet sie mit der Schauspielerin Julia Riedler und der Stylistin Linda Sakallah zusammen.

http://www.jovanareisinger.de/

Julia Riedler

ist Theater- und Filmschauspielerin in München. Nach ihrer Ausbildung war sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schauspiel Köln und ist heute Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Sie arbeitete am Theater u.a. mit Nicolas Stemann, Philippe Quesne, Tokishi Okada, David Marton und Christopher Rüping. Julia Riedler spielte in vielen Film- und Fernsehproduktionen, u.a. in „Luz“ von Tilman Singer und „Bauhaus“ von Gregor Schnitzler. Zuletzt wirkte sie in „beauty is life“ von Jovana Reisinger mit.

http://www.julia-riedler.com/

Linda Sakallah

ist Fashion Stylistin und Kostüm-Designerin, sie lebt und arbeitet in München.

Published: glamour germany, schön! magazine, süddeutsche zeitung, jute magazine, elsewhere zine, storm magazine, teaser magazine, nextdoormodel magazine, acute magazine, néné magazine, revs magazine, visions magazine china, latest magazine, ignant

http://www.lindasakallah.com/

Christian Wagner

ist Drehbuchautor und Filmemacher. Er studierte Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Psychologie in München (LMU), dort u.a. Beschäftigung mit Filmphilologie. Gründungsmitglied der unabhängigen Verleihkooperative „Der andere Blick“, München. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören im Kino Wallers letzter Gang, Transatlantis, Stille Sehnsucht/Warchild sowie im TV Ghettokids, Hopfensommer und zuletzt die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Kirsten Heisig das Ende der Geduld. Seit 1996 lehrt Christian Wagner als Professor für die Fachbereiche „Regie/Development/Schauspiel“ an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

http://wagnerfilme.de/

Bericht über die Dreharbeiten in Bad Wörishofen in in Blickpunkt:Film