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Preview „Fassbinder zum 75.“

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Ingrid Caven

Ingrid Caven gratuliert

ist Schauspielerin und Chanson-Sängerin. Sie spielte in zahlreichen Filmen von Rainer Werner Fassbinders mit (u.a. „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“,„Händler der vier Jahreszeiten). Sie arbeitete mit den Regisseuren Daniel Schmid, Werner Schroeter, Jeanine Meerapfel und Walter Brockmeyer (für „Looping“ erhielt sie 1981 den deutschen Filmpreis in Gold). Mit Kompositionen von Peer Raben und Texten von Fassbinder und Hans-Magnus Enzensberger und in einer legendären Robe von Yves Saint Laurent begann sie ihre Karriere als Sängerin. Ihr Lebensgefährte Jean-Jacques Schuhl schrieb über sie den biografischen Roman „Ingrid Caven“, der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete wurde. Seit 2001 ist Ingrid Caven, geehrt für ihren Beitrag zur französischen und deutschen Kultur „Commandeur des arts et des lettres“. Ingrid Caven spielte 2010 die Hauptrolle in dem Musikvideo „Im Zweifel für den Zweifel“ der Hamburger Gruppe Tocotronic. „SUSPIRIA“ von Luca Guadagnino mit Ingrid Caven erhielt 2019 den Robert Altman Award.

http://ingridcaven.info/

Emre Akal

12qm Körperformation (Mikrodrama/Previsual)

Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen treffen sich die Zwillinge Emre Akal und Kazim Akal (Mehmet & Kazim), in Zeiten von Corona auf Distanz: in einem gemeinsamen virtuellen Raum, den sie gestalten und formen zu einem Kurzformat (Mikrodrama) zum Thema „Häuslicher Gewalt in Krisenzeiten“.

Die klaustrophobische Realität einer Familie im hermetischen Raum öffnet die menschliche Grotte im Sinne Fassbinders und verbindet die Figurenwelt von Mehmet & Kazim mit den Theaterbildern von Emre Akal und dem Sounddesign von Kai Krösche, bewusst angelehnt an analoge Stop Motion-Knetmasse-Filme.

Animation art, Visuals directing: Kazim Akal; Musik, Sounddesign, Synchro: Kai Krösche; Regie, Text, Produktion: Emre Akal

Anna McCarthy

Spirit of Fassbinder Conspiracy

Anna McCarthy’s Huldigung ist eine zeitgemässe Verschwörung. Die Hauptakteure sind ihre üblich-verdächtigen halbstarken Starlets: Luzi Illustrella und Paulina Nolte, sowie McCarthy selber, in der Rolle einer Art Geisterbeschwörerin. In wehenden weissen Gewändern und üppig-geschmückten Atemmasken gehen sie an den Ursprung – zum Geburtshaus Fassbinders im Kurort Bad Wörishofen. Sie beschwören den Geist Fassbinders, mittels Tanz und Gesängen und rufen ihn erfolgreich herbei. Fatalerweise lässt „er“ sich kurz blicken und wird von der Sekte blitzartig eingefangen, mit Hilfe dubioser Saugtechniken und anschliessend gnadenlos abtransportiert – wohin weiß man nicht, aber die hinterlassene weisse Spur könnte ein Indiz sein…

mit Susanne Beck, Erol Dizdar, Luzi Illustrella, Anna McCarthy, Paulina Nolte, Martin Tagar

Musik: Nick McCarthy, Kamera: Stefane Barnes; Buch, Regie, Produktion: Anna McCarthy

Jovana Reisinger

Die klaffende Wunde

Petra will entspannen, Martha macht sich Sorgen und Maria steht einfach nicht mehr auf. Die Wellen rauschen und das Schoßhündchen ergibt sich. Und die Wunde klafft.

Mit Julia Riedler, Linda Sakallah und BABY ICE;  Kamera: Lilli-Rose Pongratz, Ton: Ludwig Abraham; Buch, Regie, Produktion: Jovana Reisinger

Martin Kindervater und Olaf Becker

l‘anniversaire blanc

Ein Geburtstag, eine gedeckte Kaffeetafel, ein Gespräch über Kokain, eine Eskalation – „l’anniversaire blanc“ zelebriert anlässlich seines 75. Geburtstags lustvoll-ironisch sowohl einige Stilmittel und auch gängige Klischees, die mit Fassbinders Werk assoziiert werden. Der Roman „Kokain“ von Pitigrilli war eines der letzten, unverwirklichten Vorhaben des Filmemachers.

von und mit Olaf Becker und Martin Kindervater

Chanson und Gruß von Ingrid Caven: Polaroïd Cocaine nach einem Text von Jean-Jacques Schuhl, Komposition Peer Raben

Christian Wagner

Null Komma Null

Ein indisches Filmteam macht in den Siebziger Jahren ein Feature über das Genie Rainer Werner Fassbinder und landet in: Bad Wörishofen. Kur-Bademeisterin Gerti Brehm (Traute Hoess, spielte mit in „Berlin Alexanderplatz“ und „Lilli Marleen“), die Fassbinder schon als Säugling und Lausbub kannte, erinnert sich.

Auch mit dabei: genau jene ARRI 16BL Kamera, mit der Fassbinder selbst „Berlin Alexanderplatz“ drehte. Das Aufnahmeformat ist aber Super-8-Film im Bild, analog auch der Ton auf einer NAGRA zeitgemäß und alles ist so gedreht worden, als hätte ein Amateur spontan seine Braun Nizo auf dieses Ereignis Ende der 70er Jahre gerichtet.

mit Traute Hoess, Sonali Chatterjee, Florian Geierstanger, Laurenz Lerch, Marc Parisotto, Daniel Popat u.v.m. und als Gast: Waldemar Kobus.

Mitwirkung: Anton Nicolas, Aloisia Benedikter, Julia Bisle, Christian Dechant, Günter Drechsel, Robert Fischer, Hubert Hofmann, Ferdinand Leopolder, Lili Wagner

Kameras: Kay Gauditz, Florian Geierstanger; O-Ton: Marc Parisotto; Ausstattung: Myriande Heller; Setbau: Klaus Wieland; Kostüm: Gudrun Schretzmeier; Maske: Sonali Chatterjee; Regieassistenz: Anne Hirth
Buch, Regie, Produktion: Christian Wagner

Bericht über die Dreharbeiten in Bad Wörishofen in in Blickpunkt:Film

Michele Cuciuffo

Traum der Seelenfrieda

Michele Cucioffo als Seelenfrieda aus dem Fassbinder Film „In einem Jahr mit 13 Monden“. Zitat: „Ich habe Sie gefragt, wie das Wetter draußen ist. Ob es regnet oder ob es nicht regnet, ob die Sonne scheint oder ob die Sonne nicht scheint. Ich war nämlich seit Monaten nicht mehr draußen.“

mit Michele Cuciuffo

Text mit freundlicher Genehmigung des Verlags der Autoren; Kamera: Lilli-Rose Pongartz; Dramaturgie: Andrea Funk; Produktion: Fassbindertage e.V.

Fassbinder zum 75. ist Ein Online-Benefiz-Event des Fassbindertage e.V. für die Münchner Kulturkinos, zu sehen nur am 31. Mai 2020 um 20 Uhr. In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München.

Bitte spenden Sie ab 5 Euro, höhere Spenden sind willkommen (und bereits eingegangen!). Alle Ihre Spenden gehen ohne Abzug an notleidende Kinos in München.

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 um 20 Uhr wird Fassbinder zum 75. NUR EIN MAL gestreamt – verpasst das nicht. Tagesschau und Tatort können warten…

NUR AM 31. MAI 2020 UM 20 Uhr, www.vimeo.com/showcase/7137702

 

Miniaturen von: Emre Akal und Kazim Akal, Michele Cuciuffo, Anna McCarthy, Martin Kindervater und Olaf Becker, Jovana Reisinger, Julia Riedler, Christian Wagner und Traute Hoess, dazu ein Telefonat mit Ingrid Caven. Moderation: Annette Paulmann.

Fassbinder zum 75. Flyer zum download

Emre Akal

ist Autor und Regisseur in München. Sein Stück „Ostwind“ wurde 2015 mit dem Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und gastierte an den Münchner Kammerspielen. Nach seinen Stücken „Mutterland ... stille“ und „Frau F hat immer noch Angst“ hat er 2019 sein futuristisches Stück „Nur ihr wisst, ob wir es geschafft haben werden!“ geschrieben und im HochX in München inszeniert. Mit 85 weiteren Künstler*innen gründete er im November 2019 das Ayşe X Staatstheater. Für seinen Beitrag zu „Fassbinder zum 75.“ arbeitet Emre mit seinem Zwillingsbruder Kazim (Mehmet & Kazim, Kissing Cousins) zusammen.

https://emreakal.de/

https://mehmetandkazim.com/

 

Olaf Becker

studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim und Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Es folgte ein mehrjähriges Engagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Währenddessen war Olaf Becker als Sprecher für TV-Dokumentationen und als Programmansager für arte tätig. Seit 2012 lebt er in München und ist dort als Schauspieler, Performer, Autor und (Synchron-) Sprecher tätig. Für Fassbinder zum 75. arbeitet er mit Martin Kindervater zusammen.

https://www.olafbecker.com/

 

Ingrid Caven

ist Schauspielerin und Chanson-Sängerin. Sie spielte in zahlreichen Filmen von Rainer Werner Fassbinders mit (u.a. „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“,„Händler der vier Jahreszeiten). Sie arbeitete mit den Regisseuren Daniel Schmid, Werner Schroeter, Jeanine Meerapfel und Walter Brockmeyer (für „Looping“ erhielt sie 1981 den deutschen Filmpreis in Gold). Mit Kompositionen von Peer Raben und Texten von Fassbinder und Hans-Magnus Enzensberger und in einer legendären Robe von Yves Saint Laurent begann sie ihre Karriere als Sängerin. Ihr Lebensgefährte Jean-Jacques Schuhl schrieb über sie den biografischen Roman „Ingrid Caven“, der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. 2001 wurde Ingrid Caven für ihren Beitrag zur französischen und deutschen Kultur mit dem „Commandeur des arts et des lettres“ ausgezeichnet. Ingrid Caven spielte 2010 die Hauptrolle in dem Musikvideo „Im Zweifel für den Zweifel“ der Hamburger Gruppe Tocotronic. „SUSPIRIA“ von Luca Guadagnino mit Ingrid Caven erhielt 2019 den Robert Altman Award.

http://ingridcaven.info/

Anna McCarthy

studierte an der Kingston University of Art & Design London, der Münchner Akademie der bildenden Künste und an der Glasgow School of Art. Die Projekte der Münchner Künstlerin Anna McCarthy bewegen sich stets zwischen bildenden und darstellenden Künsten, sie entwickelt eigene hybride Kunstformen. 2015 produzierte sie zum Anlass der Fassbindertage den vielgezeigten Film „Fassbinder in Lalaland“ während ihres Künstleraufenthalts in der Villa Aurora, Los Angeles. 2019/20 war sie Gastdozentin an der Münchner Akademie der bildenden Künste.

http://annamccarthy.de/
https://annamccarthy.de/fassbinder.html

Michele Cuciuffo

studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern, war dann als Ensemblemitglied am Burgtheater Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus und bis 2019 am Residenztheater in München zu sehen. Er arbeitete (u.a.) mit den Regisseuren Michael Thalheimer, Herbert Fritsch, Stephan Rottkamp, Dimiter Gotscheff und Martin Kusej. Michele Cuciuffo ist in vielen Fernseh- und Kinofilmproduktionen zu sehen. Er arbeitet heute als freier Film- und Theaterschauspieler. Im Kino war er zuletzt in dem Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ präsent, im Januar 2020 spielte er den Ali in Rainer Werner Fassbinders „Angst essen Seele auf“ am Zentraltheater in München.

https://www.castupload.com/actors/michele-cuciuffo

Traute Hoess

Traute Hoess absolvierte ihre schauspielerische Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Sie war Mitbegründerin des freien Theaterkollektivs „Rote Rübe“ und erhielt ihr erstes festes Engagement am Theater Bremen. Es folgten Engagements in Wuppertal, Basel, München und Köln. 1993 folgte sie dem Ruf von Peter Palitzsch und Heiner Müller an das Berliner Ensemble. Traute Hoess spielt sowohl am Theater, als auch in Kino- und TV-Produktionen. Ihre Filmographie beginnt mit Rainer Werner Fassbinder 1980: Traute Hoess wirkte in „Berlin Alexanderplatz“ und „Lili Marleen“ mit. In Fassbinder zum 75. Traute Hoess spielt die Bademeisterin in Christian Wagners Miniatur „Null komma Null“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Traute_Hoess

Martin Kindervater

studierte deutsche Literatur, Politik und Japanologie ind München, Köln und Tokyo. Nach Hospitanzen und Regieassistenzen in Salzburg, München (Kammerspiele und Residenztheater) und Oberhausen, realisierte Martin Kindervater neben klassischen Dramen und Romanadaptionen auch eigene Projekte in ungewöhnlichen Settings, wie die musikalische Persiflage „Bei lebendigem Leib“ in einem stillgelegten Kino in Oberhausen oder die szenisch-mediale Wohnungsbesichtigung „Der Mieter” in München. Zuletzt waren in seiner Regie „Maria Stuart“ am Theater Freiburg und „Das Missverständnis“ am Schauspiel Wuppertal zu sehen. Anlässlich der Münchner Fassbindertage 2015 produzierte er im Kollektiv „Art Vanderlay“ die szenische Trambahnfahrt „Kreisfahrt in München – Stationen mit und ohne Fassbinder“. Für Fassbinder zum 75. arbeitet er mit Olaf Becker zusammen.

http://www.kindervater.eu/

Annette Paulmann

besuchte die Schauspielschule in Hamburg und war von 1987 bis 2000 am Thalia Theater Hamburg engagiert. Danach ging sie ans Burgtheater Wien und ist seit 2002 festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Annette Paulmann hat (u.a.) mit den Regisseur*innen Andrea Breth, Katharina Thalbach, Robert Wilson, Jürgen Flimm, Joshi Oida, Dimiter Gotscheff, Johan Simons, Andreas Kriegenburg und Luk Perceval zusammengearbeitet. 2010 wurde sie von „Theater heute“ zur Schauspielerin des Jahres gewählt und mit dem 3sat Darstellerpreis ausgezeichnet. Im Juli 2017 wurde sie mit dem „Münchner Theaterpreis 2017“ ausgezeichnet.

Annette Paulmann an den Münchner Kammerspielen

Jovana Reisinger

ist Autorin und Filmemacherin. Sie studierte Drehbuch an der HFF in München. Ihre vierteilige Filmreihe “pretty pretty mad sad” (2016-18) wurde international gezeigt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2017 erschien Ihr Debütroman “Still Halten”. Ihr neuester Film „beauty is life“ (2020) untersucht die Anti-aging Industrie. Für Ihren Beitrag zu „Fassbinder zum 75.“ arbeitet sie mit der Schauspielerin Julia Riedler und der Stylistin Linda Sakallah zusammen.

http://www.jovanareisinger.de/

Julia Riedler

ist Theater- und Filmschauspielerin in München. Nach ihrer Ausbildung war sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schauspiel Köln und ist heute Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Sie arbeitete am Theater u.a. mit Nicolas Stemann, Philippe Quesne, Tokishi Okada, David Marton und Christopher Rüping. Julia Riedler spielte in vielen Film- und Fernsehproduktionen, u.a. in „Luz“ von Tilman Singer und „Bauhaus“ von Gregor Schnitzler. Zuletzt wirkte sie in „beauty is life“ von Jovana Reisinger mit.

http://www.julia-riedler.com/

Linda Sakallah

ist Fashion Stylistin und Kostüm-Designerin, sie lebt und arbeitet in München.

Published: glamour germany, schön! magazine, süddeutsche zeitung, jute magazine, elsewhere zine, storm magazine, teaser magazine, nextdoormodel magazine, acute magazine, néné magazine, revs magazine, visions magazine china, latest magazine, ignant

http://www.lindasakallah.com/

Christian Wagner

ist Drehbuchautor und Filmemacher. Er studierte Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Psychologie in München (LMU), dort u.a. Beschäftigung mit Filmphilologie. Gründungsmitglied der unabhängigen Verleihkooperative „Der andere Blick“, München. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören im Kino Wallers letzter Gang, Transatlantis, Stille Sehnsucht/Warchild sowie im TV Ghettokids, Hopfensommer und zuletzt die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Kirsten Heisig das Ende der Geduld. Seit 1996 lehrt Christian Wagner als Professor für die Fachbereiche „Regie/Development/Schauspiel“ an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

http://wagnerfilme.de/

Bericht über die Dreharbeiten in Bad Wörishofen in in Blickpunkt:Film

FR 01.05., 18:30 Uhr

Fassbinder, Schroeter, Wenders: Die Anfänge
Vortrag von Rainer Gansera mit Filmbeispielen

Filmmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1

Frühwerke dreier unterschiedlicher Filmemacher, die in diesem Jahr ihren siebzigsten Geburtstag feiern und die ihrenTraum vom Kino in (mehr …)

FR 01.05., 21:00 Uhr

Katzelmacher

BRD 1969, Regie: Rainer Werner Fassbinder
Filmmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1

„Form und Inhalt sind hier praktisch nicht auseinanderzudividieren. Wie Schlafwandler gehen die Figuren durch ihre Begegnungen; genau das ist (mehr …)

SA, 02.05., 14:00 PREMIERE

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger Tor Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)

Sa 02.05., 18.30 Uhr

Der Stadtstreicher u.a.

BRD 1966, Regie: Rainer Werner Fassbinder

Filmmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1 

Momentaufnahmen aus München Ende der 1960er Jahre, in denen sich die Vorlieben und Stile von Fassbinder, Wenders und Schroeter (mehr …)

SO 03.05. 11:00 UHR

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger Tor Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)

Fr 08.05., 22:00 Uhr

Fassbinder
Ein Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel – München Premiere

Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus, Maximilianstraße 26-28

Am 31. Mai 2015 wäre Rainer Werner Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Anfang der 1970er Jahre erfindet er das deutsche Kino neu und etabliert ein (mehr …)

Fr 08.05., 19:30 Uhr

Warum läuft Herr R. Amok?
von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler, Regie: Susanne Kennedy

Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus, Maximilianstraße 26-28

WARUM LÄUFT HERR R. AMOK? ist die Geschichte eines durchschnittlichen Mannes, der in jedem Bereich seines Lebens alles so tut, wie von ihm (mehr …)

SA, 16.05., 14:00

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger Tor Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)

SO, 17.05., 11:00

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger Tor Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)

Fr 22.05., 18:30 Uhr

Die Ehe der Maria Braun

BRD 1978, Regie: Rainer Werner Fassbinder
Filmmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1

»(…) Die Ehe der Maria Braun ist ebenso populär wie kritisch, ebenso unterhaltsam wie politisch. Und der Film zeigt, wie weit Fassbinder als Chronist (mehr …)

Sa 23.05., 21:00 Uhr

Episode aus Deutschland im Herbst

BRD 1978, Regie: Rainer Werner Fassbinder
Filmmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1

Ein schonungsloses Selbstporträt angesichts der Ereignisse von Mogadischu, der Ermordung Schleyers und der RAF-Selbstmorde in Stammheim, in (mehr …)

Fr 29.05., 20:00 Uhr

Ist da noch Fassbinder drin?

+ Film: Das Kino und sein Double: Erinnerungen an Rainer Werner Fassbinders „Despair“

Salon mit Christian Wagner und Robert Fischer
Teamtheater, Am Einlaß 4

Christian Wagner und Robert Fischer gehen der Frage „Ist da noch Fassbinder drin“ nach: Fassbinders Ästhetik, seine Themen und deren Umsetzung, seine Stilisierung, sein angstfreies Herangehen an große Themen (mehr …)

Fr 29.05., 21:00 Uhr

Querelle – Ein Pakt mit dem Teufel

BRD 1982, Regie: Rainer Werner Fassbinder
Filmmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1

»Ich kann mir die Welt des Jean Genet nicht an Originalschauplätzen vorstellen, da jedwede Handlung, die in dieser Welt geschieht, jede Geste, jeder (mehr …)

FR 29.05., 22:00 und 23:00 Uhr

Kreisfahrt in München – Stationen mit und ohne Fassbinder

Trambahnfahrt
Start- und Endpunkt: Sendlinger Tor

In einer nächtlichen Trambahnfahrt beleben wir München und seine Bewohner mit einem Toten: Rainer Werner Fassbinder wäre am 31. Mai siebzig Jahre alt geworden. (mehr …)

Fr 29.05., 18.30 Uhr

Warnung vor einer heiligen Nutte

BRD 1971, Regie: Rainer Werner Fassbinder
Filmmuseum, Sankt-Jakobs-Platz 1

In einem Hotel am Meer in Spanien wartet ein Filmteam auf den Beginn der Dreharbeiten. »Ein paar Mal tanze ich mit Magdalena eng umschlungen und (mehr …)

Sa, 30.5., 11:00 und 16:00

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger-Tor-Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)

SA 30.05, 20:30 Uhr

Geschenke für Fassbinder  Feiern könnt ihr, wenn ich tot bin!

Ein großes Geburtstagsfest mit Überraschungen. Eintritt frei.

Im Innenhof der ehemaligen Fassbinderwohnung, Reichenbachstraße 12

Dort, wo Fassbinder von 1974 bis 1978 mit Armin Meier wohnte, feiern wir in seinen Geburtstag hinein. Anna McCarthys Film „Fassbinder in LALALAND – A real fake documentary“ wird um 22 Uhr uraufgeführt. Ulrich Handl, Chronist der Münchner Clubszene in den 60/70er Jahren, zeigt Fotos vom antiteater. Ausschnitte aus einem Filminterview, das der dänische Filmemacher Christian Braad Thomsen im Jahre 1978 mit seinem Freund Fassbinder führte, sind auf der Leinwand zu sehen – darin versucht Fassbinder erstmals, seine ungeheure Produktivität selbst zu erklären. Gratulieren werden Schauspieler aus Fassbinder-Filmen: Carla Aulaulu Egerer, die Pornoheftverkäuferin aus „Götter der Pest“ und Vitus Zeplichal, der die Hauptrolle in „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“, spielte. Und um 24 Uhr stoßen wir alle gemeinsam auf Fassbinder an!

„Fassbinder in LALALAND – A real fake documentary“ aus dem Jahr 2015. Der Kurzfilm erzählt von einer Frau, die sich in Los Angeles als Fassbinder ausgibt. Sie spricht bayerisch mit amerikanischem Einschlag. Anlässlich „ihres“ Geburtstags gibt sie das erste Interview seit 33 Jahren.

Anna McCarthy, Regisseurin, Bildende Künstlerin, Performerin, Musikerin

„Fassbinder – Lieben ohne zu fordern“ aus dem Jahr 2014. Thomsen führte verschiedenste Interviews mit dem „Enfant terrible“ des „Neuen Deutschen Films“, die er in diesem Fim zum ersten Mal veröffentlicht. Ein ungewohnt intimes Porträt Rainer Werner Fassbinders.

Christian Braad Thomsen, dänischer Filmemacher

So 31.5., 11:00 und 14:00

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger-Tor-Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)

SO 31.05., 18:00 Uhr

Satansbraten essen mit Fassbinder. Zu Gast: Vitus Zeplichal
Veranstaltungsreihe im Hotelrestaurant Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13

Fassbinders Liebe zur Hausmannskost ist legendär. „Am liebsten saß er mit uns allen um den Tisch und hat gegessen, was lange gekocht hatte.“ Auch wir werden zusammen sitzen, heute mit:

Vitus Zeplichal, der in sechs Filmen von Fassbinder mitspielte, erzählt von der Zusammenarbeit, die im TAT Frankfurt begann. (mehr …)

SO 31.05., 20:00 Uhr

Die unendliche Tiefe der Traurigkeit

Eine Totenfeier zu Ehren RWF
Rationaltheater, Hesseloherstr. 18, München

Nach 33 Jahren ohne Sex & Rock´n Roll, Koks & Zelluloid, Schweiß & Drama, kehrt Rainer Werner Fassbinder zurück in seine Wohnstube: das Rationaltheater. (mehr …)

MO 01.06., 18:00 Uhr

Satansbraten essen mit Fassbinder. Zu Gast: Zwei junge Filmemacher
Veranstaltungsreihe im Hotelrestaurant Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13

Fassbinders Liebe zur Hausmannskost ist legendär. „Am liebsten saß er mit uns allen um den Tisch und hat gegessen, was lange gekocht hatte.“ Auch wir werden zusammen sitzen. Heute mit: Nikolai Huber, Kameramann bei „Ein guter Krimi“ und Julian Felix Haberler, Regisseur bei „Deutschland geerbt oder Nach dem Herbst kommt der Winter“ – beide Kurzfilme entstanden in diesem Frühjahr.

Ein guter Krimi“ (2015, 13 min.) von Caitlin van der Maas, Regisseurin, ist eine Hommage an „Das kleine Chaos“ von Fassbinder. Darin übernimmt (mehr …)

Mo 01.06., 20:00 Uhr

Warum läuft Herr R. Amok?
von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler, Regie: Susanne Kennedy

Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus, Maximilianstraße 26-28

WARUM LÄUFT HERR R. AMOK? ist die Geschichte eines durchschnittlichen Mannes, der in jedem Bereich seines Lebens alles so tut, wie von ihm (mehr …)

DI 02.06., 18:00 Uhr

Satansbraten essen mit Fassbinder.  Zu Gast: Carla Aulaulu Egerer und bear boy
Veranstaltungsreihe im Hotelrestaurant Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13

Fassbinders Liebe zur Hausmannskost ist legendär. „Am liebsten saß er mit uns allen um den Tisch und hat gegessen, was lange gekocht hatte.“ Auch wir werden zusammen sitzen.

Carla Aulaulu Egerer, erinnert sich an Fassbinder. Für sie „war er der Nicht-Autoritäre im 68iger Laden,“ Arbeitgeber für Ex-Stars und Förderer von konzeptlosen Künstlern. (mehr …)

DI. 02.06., 20:00 Uhr

Fassbinders Bayern

Multimedia-Vortrag von Markus Metz & Georg Seeßlen
Teamtheater, Am Einlaß 4

1969 realisierte Rainer Werner Fassbinder im „antiteater“ ein Stück mit dem programmatischen Titel „Anarchie in Bayern“: eine politische Revue, die erklärte, warum es mit rein äußerlichen politischen Veränderungen nicht getan ist, (mehr …)

MI 03.06., 18:00 Uhr

Satansbraten essen mit Fassbinder. RWF im Interview: Filmausschnitte
Veranstaltungsreihe im Hotelrestaurant Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13

Fassbinders Liebe zur Hausmannskost ist legendär. „Am liebsten saß er mit uns allen um den Tisch und hat gegessen, was lange gekocht hatte.“ Auch wir werden zusammen sitzen. Heute:

Robert Fischer präsentiert Ausschnitte aus dem Doku-Film: “Fassbinder – lieben ohne zu fordern” von Christian Braad Thomsen

Der dänische Filmregisseur Christian Braad Thomsen traf Rainer Werner Fassbinder das erste Mal bei der Berlinale 1969, als Fassbinder seinen Film “Liebe ist kälter als der Tod” zeigte. Seitdem sahen sie sich regelmäßig, das letzte Mal drei Wochen vor Fassbinders Tod. Der sehr persönliche Dokumentarfilm basiert auf einem langen Interview, das Thomsen mit Fassbinder in den 70er Jahren führte. Vor der Kamera seines Freundes und nach 24 Stunden Dreharbeiten spricht Fassbinder offen wie nie zuvor über seine Liebe zum Nachkriegs-Hollywoodkino, seine Beziehungen, seine Heirat, Kinder und seine ungeheure Produktivität. Ein ungewohnt intimes Porträt Rainer Werner Fassbinders.

Der Filmpublizist und Dokumentarfilmer, Robert Fischer, wird Ausschnitte zeigen und erläutern.
Der informelle Teil des Festivals.

Eintritt frei.

 

Mi 03.06., 19:00 Uhr

Die bitteren Tränen der Petra von Kant
von Rainer Werner Fassbinder; Regie: Martin Kušej

Marstall, Marstallplatz 5

Es geht um die Unvereinbarkeit von Liebe und Geld und die Frage, was es bedeutet, Macht über das Liebesbedürfnis eines andern zu haben. Sechs Frauen versammeln sich in einem luxuriösen Appartement (mehr …)

MI. 03.06., 21:30 Uhr

Ich bin, was Du vergessen hast

Liederabend mit Valery Tscheplanowa und Peter/Petra Dorén

Piano: Nikolai Orloff

Marstall Café

Valery Tscheplanowa und Petra Dorén singen Chansons von Fassbinder, Enzensberger, Wondratschek u.a. Komposition: Peer Raben (O-Ton Fassbinder: „Der Mann, der Marlene war“), (mehr …)

SA, 06.06., 14:00

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger-Tor-Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)

SO., 07.06., 11:00

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“

Fassbinder im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel

Stadtführung, Treffpunkt Sendlinger-Tor-Platz unter dem Torbogen

Am 31. Mai 2015 wäre Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Ob der Ausnahmekünstler bei seinem exzessiven Lebenswandel dieses Alter jemals (mehr …)