SA 30.05, 20:30 Uhr

Geschenke für Fassbinder  Feiern könnt ihr, wenn ich tot bin!

Ein großes Geburtstagsfest mit Überraschungen. Eintritt frei.

Im Innenhof der ehemaligen Fassbinderwohnung, Reichenbachstraße 12

Dort, wo Fassbinder von 1974 bis 1978 mit Armin Meier wohnte, feiern wir in seinen Geburtstag hinein. Anna McCarthys Film „Fassbinder in LALALAND – A real fake documentary” wird um 22 Uhr uraufgeführt. Ulrich Handl, Chronist der Münchner Clubszene in den 60/70er Jahren, zeigt Fotos vom antiteater. Ausschnitte aus einem Filminterview, das der dänische Filmemacher Christian Braad Thomsen im Jahre 1978 mit seinem Freund Fassbinder führte, sind auf der Leinwand zu sehen – darin versucht Fassbinder erstmals, seine ungeheure Produktivität selbst zu erklären. Gratulieren werden Schauspieler aus Fassbinder-Filmen: Carla Aulaulu Egerer, die Pornoheftverkäuferin aus “Götter der Pest” und Vitus Zeplichal, der die Hauptrolle in “Ich will doch nur, dass ihr mich liebt”, spielte. Und um 24 Uhr stoßen wir alle gemeinsam auf Fassbinder an!

“Fassbinder in LALALAND – A real fake documentary” aus dem Jahr 2015. Der Kurzfilm erzählt von einer Frau, die sich in Los Angeles als Fassbinder ausgibt. Sie spricht bayerisch mit amerikanischem Einschlag. Anlässlich “ihres” Geburtstags gibt sie das erste Interview seit 33 Jahren.

Anna McCarthy, Regisseurin, Bildende Künstlerin, Performerin, Musikerin

“Fassbinder – Lieben ohne zu fordern” aus dem Jahr 2014. Thomsen führte verschiedenste Interviews mit dem “Enfant terrible” des “Neuen Deutschen Films”, die er in diesem Fim zum ersten Mal veröffentlicht. Ein ungewohnt intimes Porträt Rainer Werner Fassbinders.

Christian Braad Thomsen, dänischer Filmemacher